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Abwärmenutzung im Betrieb – Einspeisung in ein Nah- oder Fernwärmenetz

Viele Unternehmen produzieren tagtäglich große Mengen Abwärme – sei es durch Maschinen, Druckluftanlagen, Kühlprozesse oder Prozesswärme. Diese Energie geht oft ungenutzt an die Umwelt verloren. Dabei kann Abwärme nicht nur im eigenen Betrieb genutzt, sondern auch in ein Nah- oder Fernwärmenetz eingespeist werden. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Senkung der Energiekosten, zusätzliche Einnahmen und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz Ausgangssituation

Ausgangssituation

Ein mittelständischer Betrieb erzeugte in seiner Produktion kontinuierlich Abwärme in Form von Heißluft und Warmwasser. Bisher wurde diese ungenutzt in die Umgebung abgeführt. Gleichzeitig gibt es in der Region ein bestehendes Nahwärmenetz, das stetig Wärmebedarf hat.

Maßnahme – Energieberatung als erster Schritt

Im Rahmen einer Energieberatung nach DIN 16247 wurden die Abwärmeströme genau analysiert. Ergebnis: Ein erheblicher Teil der ungenutzten Energie kann über Wärmetauscher ausgekoppelt und in das lokale Nahwärmenetz eingespeist werden.

Die Beratung lieferte einen klaren Maßnahmenplan:

  • Erfassung der Abwärmeströme im Betrieb
  • Technisches Konzept für Wärmetauscher und Leitungsanbindung
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung
  • Fördermittel-Check für Investition und Anschlusskosten

Ergebnisse für den Betrieb

Reduzierung der eigenen Energiekosten durch bessere Wärmenutzung

Zusätzliche Einnahmen durch die Einspeisung ins Nahwärmenetz

CO₂-Reduktion von mehreren hundert Tonnen pro Jahr

Stärkung der regionalen Energiewende durch Versorgung benachbarter Gebäude

Fördermöglichkeiten

Die Investition in Abwärmetechnik und die Einspeisung in Netze wird über verschiedene Programme gefördert:

  • Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW): Zuschüsse bis zu 40 % für Wärmerückgewinnungsanlagen und Abwärmenutzung.
  • Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW): Unterstützung für Investitionen in die Einspeisung von Abwärme in Wärmenetze.
  • Regionale Programme: In einigen Bundesländern gibt es zusätzliche Förderungen für Netzanschlüsse und innovative Wärmekonzepte.

Kundenvorteile

Kosten senken und Einnahmen sichern durch Nutzung bisher ungenutzter Energie

Attraktive Förderungen für Technik und Netzeinspeisung

Nachhaltigkeit: Reduzierung von CO₂-Emissionen stärkt das Unternehmensimage

Beitrag zur Energiewende: Regionale Wärmenetze profitieren von erneuerbaren und nachhaltigen Quellen

Fazit

Abwärme ist viel zu wertvoll, um ungenutzt in die Umwelt entweichen zu lassen. Durch eine Energieberatung nach DIN 16247 lassen sich Potenziale sichtbar machen und mit Hilfe von Förderprogrammen wirtschaftlich umsetzen. Die Einspeisung in ein Nah- oder Fernwärmenetz schafft nicht nur Vorteile für den Betrieb selbst, sondern auch für die gesamte Region.

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